Sozialer Wohnungsbau

Das Waisenhaus ist Vermieter von 345 Sozialwohnungen im Stadtgebiet Frankfurt am Main, deren Bau oder Modernisierung mit öffentlichen Mitteln gefördert wurde und die daher einer Sozialbindung unterliegen.

Die Besetzung der Sozialwohnungen erfolgt in Abstimmung mit dem städtischen Amt für Wohnungswesen. Alle Bewerber müssen beim Amt für Wohnungswesen der Stadt Frankfurt am Main als Wohnungssuchende gemeldet sein und eine sog. Registriernummer haben. Für den Bezug einer Wohnung in einer Altenwohnanlage sollten Bewerber außerdem über 60 Jahre alt sein.

Als Mietpreis ist, entsprechend den Konditionen des sozialen Wohnungsbaus, die Kostenmiete vereinbart. Überschreitet ein Mieter im Laufe des Mietverhältnisses die für den Bezug einer Sozialwohnung vorgesehenen Einkommensgrenzen, muss der Mieter an die Stadt “Fehlbelegungsabgabe” bis zur Höhe der ortsüblichen Miete zahlen.

Im Stadtteil Gallus befinden sich 305 der Sozialwohnungen des Waisenhauses. Es handelt sich hierbei überwiegend um 2-Zimmer-Wonungen mit einer durchschnittlichen Größe von etwa 45 m² sowie um einige 3-Zimmer-Wohnungen mit rd. 60 m².

Die Gebäude wurden überwiegend Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet und in der Zeit von 1983-1987 umfangreich saniert.